Monats-Archive: Januar 2016

Das Yamaha Clavinova CLP und CVP … und die vielen anderen Modelle

Aus meinem täglichen Klavierunterricht kenne ich es als Klavierlehrer: die Verwirrung von meinen neuen Schülern und Familien, wenn sie die verwirrende Vielzahl an Instrumenten und digitalen Pianos entdecken. Es gibt so viele E-Pianos, Keyboards, Stagepianos auf dem Markt, dass man gar nicht so recht weiß: “was ist das Beste für mein Kind oder für mich ?“. Gerne helfe ich, wo ich kann – das ist ja meine schöne tägliche Aufgabe als Klavierlehrer, dass das Hobby Klavierspielen auch wirklich eine Freude wird, und man später jedes echte Klavier spielen kann.

Wichtig ist ein Gedanke, um bodenständig den Überblick zu behalten: man möchte Klavierspielen lernen. Ein echtes Klavier möchte man später spielen können. Ein echtes Klavier besitzt 88 Tasten und mindestens zwei fest montierte Pedale, manchmal auch drei Pedale,- aber das dritte Pedal benötigt man nur, wenn man wirklich schon fast berühmt ist. Daher reichen zwei Pedale vollkommen aus. Selbst große Flügel haben oft nur zwei Pedale. Damit muss das Digitalpiano also 88 Tasten haben und fest montierte Pedale. Auf dem Markt der Tasteninstrumente findet man auch kleine Keyboards mit wenigen Tasten, die noch dazu nicht so gewichtet sind wie ein echtes Klavier. Also der Kraftaufwand, eine Taste herunter zu drücken muss dem Kraftaufwand des echten Klavieres entsprechen – das sind bei einem echten Klavier immer ca. 50 Gramm.

Somit ist das Keyboard schonmal entlarvt – es eignet sich nicht zum Klavierspielen. Es ist eher für Bands geeignet, um Klänge zu generieren und auf dem Fest damit zu spielen, nicht aber um damit zuhause Klavier zu spielen. Ein Keyboard eignet sich sich also nicht, es muss ein E-Piano / Digitalpiano sein. Dieses wiederum gibt es auch als Stagepiano. Dieses heisst Stagepiano, da es auf eine Bühne ( Stage ) mitgenommen werden kann. Auch dies ist ungeeignet. Oft mit dem falschen Tastaturgewicht, mit meist nur einem Pedal, das lose mit einem Kabel auf dem Boden herumsteht oder auf einem NICHT genormten Ständer steht, ist ein Stagepiano etwas für den mobilen Bühnentransport. Es ist nicht genormt wie ein echtes Klavier. Auch wenn es “gewichtete Tasten” oft besitzt, sind diese oft nur halb gewichtet !

Wir bleiben also bei den klassischen Digitalpianos mit festem Unterbau und fest montierten Pedalen. Dabei würde ich immer ein Digitalpiano der Marke Yamaha wählen einfach aus dem Grund, da Yamaha eine Klavierbaufirma ist, die echte Klaviere und Flügel baut. Eine Klavierbaufirma weiß, was zu tun ist. Viele andere Firmen sind einfach zu schlecht, die Digitalpianos klingen nicht so schön, aber gerade das macht später die Freude am Klavierspielen aus. Yamaha baut Clavinovas seit 1970 – da steckt wirklich ein KnowHow dahinter,- und das wissen selbst die Profis zu schätzen. Auch der Laie kann nun erahnen: das Digitalpiano muss 88 Tasten, fest montierte Pedale, eine genormte Tastaturgewichtung und einen genormten Aufbau haben wie ein echtes Klavier, und das Digitalpiano sollte von einer Klavierbaufirma sein, die echte Klaviere und Flügel baut. Man gewöhnt sich zuhause an das Klavierspielen und kann später,- mit dem richtigen Digitalpiano zuhause - jedes echte Klavier spielen und beherrschen.

Bei Yamaha angelangt, sollte nun beachtet werden, dass Yamaha verschiedene Varianten an Pianos baut. Stagepianos, sogenannte P-Modelle sind für das Klavierspielen ungeeignet, siehe oben. Keyboards, sogenannte DGX-Modelle haben wir auch ausgeklammert. Ebenso unschön sind sogenannte YDP Arius-Modelle. Sie sind dermaßen simpel und Einsteigerinstrumente, dass man schon nach 1-2 Jahren wieder etwas Neues benötigt. Der Schüler wächst hier ganz schnell über das Instrument hinaus, da die Tastatur und der Klang nicht so gut ist.

Es gibt also für alle Einsätze alle möglichen Arten von Tasteninstrumenten. Für das richtige Klavierspielen schön hingegen und das Ziel sind sogenannte ” Clavinovas “ - das sind die wirklichen guten Digitalpianos. Sie gibt es in der Version CLP und CVP. CLP-Modelle sind quasi klassische Klaviere mit einigen anderen Klangfarben, CVP-Modelle hingegen besitzten zusätzliche noch Schlagzeug und Begleitautomatik. Suchen Sie daher immer nach einem elektrischen Piano, das die Kennung “CLP” oder “CVP” trägt. Es darf ruhig älter seinseit 1994 sind die Clavinovas wunderbar, gerade wenn man bedenkt, dass das erste Modell bereits 1970 herauskam. So kann man nochmal die Familienkasse ein bisschen schonen.

Bei Fragen können Sie mich gerne immer erreichen und kontaktieren. Ich bin Klavierlehrer am Bodensee und freue mich über einen Kontakt, helfe gerne weiter. Sie können mich immer anrufen, gerne auch abends, Feiertags oder am Wochenende Samstags oder Sonntags - Klavierlehrer sind immer im Einsatz - gerne auf dem Festnetz unter Telefon 07545 – 555 93 47 oder mobil unter Telefon 0172 – 72 41 627. Falls ich gerade Unterricht gebe, können Sie mir gerne eine Nachricht auf dem Band hinterlassen. Ich melde mich dann nach dem Klavierunterricht bei Ihnen zurück. Falls Sie mir lieber eine Email schreiben möchten, können Sie mir schreiben unter Email info@romantischerpianist.de - meine Homepage als Pianist und Klavierlehrer finden Sie unter www.romantischerpianist.de – meine gebrauchten und geprüften Yamaha Clavinovas CLP und CVP finden Sie unter www.pianomodelle.de und unter http://www.ebay.de/usr/notenklang – Schon heute wünsche ich Ihnen viel Vorfreude auf das Klavierspielen, einem der schönsten Hobbies überhaupt, das Sie ein Leben lang begleiten kann.