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Yamaha Clavinova – ein Neues aus dem Laden ?

Als Klavierlehrer und Pianst kenne ich die Problematik einer Familie oder Anfänger im Klavierspiel. Man wünscht sich, das Klavierspielen zu erlernen, weiß jedoch nicht sicher, ob man “dabei bleiben” wird,- wie sich das Hobby entwickelt. Nun gleich ein echtes sehr teures Klavier zu kaufen ist verfrüht, gerade auch weil ein gutes Klavier ohne große spätere Wartungskosten um die 5.000 Euro kostet. Dies ist also am Anfang viel zu teuer. Man möchte erst versuchen, ob das Hobby gefällt, ob man sich hereinfinden kann in die Welt der Musik und der Tasten.

Schnell kommt man darauf, dass es ein echtes Klavier aufgrund der Anschaffungskosten zu Beginn nicht sein kann. Die elektrische Variante ist viel attraktiver. Es ist günstiger, hat keine laufenden Wartungskosten und ist selbst ohne Klavierspedition zu zweit leicht überallhin transportierbar. Aber es gibt so viele Modelle. Schaut man im Internet, endeckt man dutzende digitale Keyboards, Stagepianos und E-Piano-Modelle. Hier muss man sofort ausschließen, was nicht 88 Tasten hat. Es gibt also auch kleine Keyboards oder Pianos zum Mitnehmen, die man auf einen Metallständer stellt oder auf den Küchentisch legt. Das ist nicht gut zum Üben. Ein elektrrisches Klavier muss natürlich aussehen wie ein echtes Klavier. Es muss in den Maßen 88 Tasten aufweisen, eine gewichtete und anschlagsdynamische Tastatur besitzen und fest montierte Pedale auf dem Boden montiert haben. So sitzt man am elektrischen Piano, als säße man an einem echten Klavier. Wichtig ist, dass Sie kein NoName-Produkt erwerben. Es gibt gerade in letzter Zeit viele asiatische Nachbauten, die sich wirklich nichtg spielen lassen wie ein Klavier. Sie sehen nur so aus. Man erkennt sie an ihrem extrem billigen Neupreis und an einem dünnen Klang, der fast nach Flöte klingt.

Es ist leicht, wenn man das elektrische Piano von einer Klavierbaufirma kauft. die Firma Yamaha baut seit Jahrzehnten echte Klaviere und Flügel. Hier ist man gut aufgehoben. Achten Sie auf die Bezeichnung “Yamaha”. Desweiteren sollten Sie auf die Bezeichnung “CLP” oder “CVP” achten. Diese Bezeichnung bedeutet, dass es sich um die hochwertige Version des elektrischen Digitalpianos handelt, nämlich dem Clavinova. Es ist also ganz leicht. Man achtet darauf, dass das Piano die Bezeichung “Yamaha CLP” oder “Yamaha CVP” trägt. Ein CVP bietet noch optional zuschaltbar Schlagzeug, ein CLP-Modell hingegen kommt ohne Schlagzeug aus, imitiert das echte Klavier, das ja auch kein Schlagzeug hat. Ich rate dringend von Stagepianos wie dem P-Modell oder dem YDP ARIUS ab. Dies sind keine echten CLP / CVP – Clavinovas. Sie haben einen deutlich anderen Anschlag,- man lernt einfach nicht so realistisch daran. Und wenn man schon übt, sollte es ein Yamaha Clavinova sein, das dem echten Klavier auch hochwertig entspricht.

Muss es nun ein neues Clavinova sein ? Im Laden findet man diese. Neu muss es natürlich nicht sein, besonders, wenn man bedenkt, dass die neuen Clavinovas im Musikladen auch verschiedene teure Preisklassen aufweisen. Es gibt günstige nicht so gute Clavinvas und ganz teure Clavinovas mit zuviel Möglichkeiten. Aber auch hier ist es einfach: man wählt wie bei allen Produkten die “goldene Mitte”. Nicht das günstigste Clavinova – Modell und auch nicht das Teuerste. Nun ist die Mitte der angebotenen neuen Clavinovas immernoch sehr teuer,- und man weiß nicht, wie sich das Hobby entwickelt. Daher rate ich zu dieser mittleren Modell-Kategorie der Clavinovas in gebrauchtem Zustand. Sie sinken im Wert, man kann sie günstig erwerben und meist zum gleichen Preis wieder verkaufen. Es muss also kein neues Modell sein. Da 1970 die ersten Clavinovas auf den Markt kamen und seitdem fast jedes Jahr neue Modelle, kann man beruhigt ein älteres Modell erwerben,- vielleicht nicht aus den ersten 20 Jahren ( hier war die technische Entwicklung noch im Gange ), aber sicher ab 1990 aufwärts. Ganz jung gebrauchte Modelle sind einfach immernoch sehr teuer,- so wählen die meisten meiner Schüler Modelle, die sich im Netz zwischen 700 und 900 Euro finden. Dies ist ein Preis, bei dem der Einstieg leichter fällt,- der Wiederverkaufspreis stabil bleib und die Klavier-Anfänger dennoch auf einem Piano spielen, das früher einmal sehr sehr teuer war. Wenn Sie dann noch einwandfrei auf allen Tasten funktionieren, ist alles gut. So ist es auch auf diese Weise pädagogisch sinnvoll und wertvoll, auf einem solchen Modell zu üben.

Falls Sie noch Fragen zu Clavinovas haben, dürfen Sie mich gerne kontaktieren. Ich helfe Ihnen gerne einw enig weiter,- dies ist ja meine tägliche schöne Aufgabe als Klavierlehrer. Ein persönliches Gespräch ist meist hilfreich, und so ergeben sich Tipps, die man vielleicht vorher nicht bedacht hat. Sie erreichen mich täglich, auch gerne Feiertags oder am Wochenende tagsüber oder abends unter Festnetz Telefon 07545 – 555 93 47 oder mobil unter Telefon 0172 – 72 41 627. Gerne können Sie mir auch eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, falls ich gerade Klavierunterricht gebe. Ich melde mich dann nach der Klavierstunde bei Ihnen zurück. Falls Sie mir lieber eine Email senden möchten, können Sie dies unter info@romantischerpianist.de tun. Meine Homepage als Klavierlehrer und Pianist finden Sie unter www.romantischerpianist.de - meine gebrauchten und geprüften Yamaha Clavinovas CLP und CVP Modelle finden Sie unter www.pianomodelle.de - schon heute wünsche ich Ihnen viel Vorfreude auf das Klavierspielen, einem der schönsten Hobbies, das Sie und Ihre Familie ein Leben lang begleiten kann.