Monats-Archive: November 2011

Das Clavinova und seine gewichteten Tasten

Generell hat das elektrische Piano zum Ziel, das echte Klavier möglichst nahe zu imitieren. Das Ziel ist also immer, so nahe wie möglich an das echte Klavier heran zu reichen.

Die Frage ist somit zum ersten, warum Anfänger dann nicht gleich ein echtes Klavier kaufen sollen ? Selbstverständlich ist der Kauf eines echten Klavieres etwas Wunderbares. Jedoch sollte man nicht vergessen, das ein echtes Klavier nur ab einer gewissen Preishöhe auch wirklich Qualität und Wartungsfreiheit bietet. Stellt man sich ein 30 Jahre altes äußerlich noch schönes Klavier vor, das aber all die Jahre nie beim Fachmann gewartet wurde, so hat man wenig Freude daran – und oft übersteigen die Kosten für Reparatur und Wartung den Kaufpreis dieses gebrauchten alten Stücks. Hinzu kommen Speditionskosten des immens schweren Pianos, gestörte Nachbarn, und bei alledem ist nicht einmal klar, wie lange der Anfänger auch wirklich Freude am Klavierspiel hat. Ein echtes Klavier ist aus diesem Grund zwar wunderbar, jedoch nur ab mehreren tausend Euro aufwärts, eine lärmunempfinliche Nachbarschaft und einer Familienkasse, die sich nicht vor mehrmaligen Wartungen pro Jahr scheut.

Clavinova

Ein Clavinova macht es dem Klavieranfänger da schon einfacher. Es ist als Gebrauchtgerät sehr günstig, variabel in Laustärke, muss nie gestimmt oder gewartet werden und lässt sich sogar lautlos mit Kopfhörer spielen. Transportieren lässt es sich mit wenigen Handgriffen und nur zwei Erwachsenen - und der Wiederverkauf im Falle, dass der Schüler nicht “dabei bleibt” ist einfach und wertbeständig. So hat man alles noch offen, kann in Ruhe schauen, ob das Kind Freude am Instrument entwickelt und besitzt ein gebrauchtes Clavinova, das ursprünglich einmal viel teurer war, also genügend Qualität aufweist, um mit den Übefortschritten des Klavierspielers mitzuhalten. Auf diese Weise kann man es auch nach Jahren noch behalten.

Tastatur des Clavinovas

Die gewichtete Tastatur ist dabei das A und O. Das Clavinova besitzt eine gewichtete Hammer-Tastatur, die ähnlich funktioniert wie eine Wippe. Man drückt die Taste herunter, und im Inneren des Clavinovas bewegt sich ein Gewicht in die Höhe. Der Pianist muss sich so anstrengend, die Taste herunter zu drücken wie bei einem echten Klavier. Die Tastaturgewichtung, also das Gewicht, das in die Höhe bewegt werden muss entspricht dabei dem eines echten Klavieres. Kommt der Klavierschüler einmal später an ein echtes Klavier, hat er keine Umstellungsschwierigkeiten und fühlt sich wohl. Dies ist ein wesentlicher Vorteil eines Clavinovas zusammen mit der anschlagsempfindlichen Tastatur. Das heisst, dass ein weicher Druck auf die Tasten auch nur einen leisen Ton produziert, ein stufenloses lauter spielen jedoch möglich ist. Hinzu kommt die gleiche Anzahl und Größe der Tasten wie bei einem echten Klavier, ein sehr authentischer Klang, der von einem Flügel aufgezeichnet wurde und durch die internen Lautsprecher wiedergegeben wird sowie fest montierte Pedale, die auch die korrekte Haltung am Clavinova unterstützen.

Falls Sie Fragen zum Thema Clavinova haben, kümmere ich mich gerne darum, Ihnen diese zu beantworten. Als Klavierlehrer ist das mein Hobby und zugleich Beruf. Ich helfe meinen Schüler auch immer bei Fragen oder der Auswahl der – ten gebrauchten Clavinovas, da dieses Hobby einfach sehr schön ist. Sie können mich jederzeit telefonisch erreichen unter Festnetz 07545 – 927 994 sowie Mobilfunk 0172 – 72 41 627. Gerne beantworte ich auch Ihre Fragen via Email unter info@romantischerpianist.de – meine Homepage als Pianist und Klavierlehrer finden Sie auf www.romantischerpianist.de Meine gebrauchten und geprüften Clavinovas finden Sie auf www.pianomodelle.de Ich freue mich auf unseren Kontakt und wünsche Ihnen schon heute viel Freude beim Klavierspiel für Sie und Ihre Familie.